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Lingenio positioniert sich mit neuer Übersetzungssoftware:Turning Over a New LeafHeidelberg. Juli 2004 In fremden Sprachen zu kommunizieren ist für immer mehr Menschen eine Notwendigkeit und zum Teil auch eine Herausforderung geworden. Automatische Übersetzungsprogramme erweisen sich hier seit einigen Jahren mehr und mehr als unentbehrliche Helfer beim Bewältigen der immer umfangreicheren Übersetzungsaufgaben. Die Heidelberger Firma Lingenio gehört zu den führenden Herstellern solcher Programme und hat jetzt zusammen mit dem Sprachlernspezialisten digital publishing AG die neue Produktreihe translate auf den Markt gebracht. Wer, der ratlos vor einer fremdsprachigen Internetseite sitzt,
wünscht sich nicht, dass er auf Knopfdruck stattdessen eine perfekte
Übersetzung in seine Sprache vor sich hat? Die Angabe Diese Seite
übersetzen neben den Suchergebnissen der Suchmaschinen suggeriert
ja genau das - nur die Ergebnisse sind meist alles andere als perfekt.
Die Sprachspezialisten bei Lingenio sind sich der Schwierigkeiten und
Fallstricke der menschlichen Sprachen bewusst und haben sich bei der
Entwicklung ihrer Produkte zwei Ziele gesteckt: 1. Durch immer
präzisere Beschreibung der sprachlichen Eigenschaften in den
Algorithmen, Grammatiken und Wörterbüchern, mit denen die Programme
arbeiten, eine möglichst hohe Übersetzungsqualität zu erreichen und 2.
die Software intuitiv bedienbar zu machen und optimal in die Umgebung
der Anwender zu integrieren. Mit translate kann man Texte, Emails oder Internetseiten übersetzen oder einfach und schnell Wörter nachschlagen und je nach Version integriert sich die Software direkt in Word, Outlook und andere Office-Anwendungen. Für den professionellen Einsatz besonders wichtig sind die Möglichkeiten, eigene Wörterbücher anzulegen und so genannte Satzarchive (Translation Memorys) einzubinden. Mit der Software lassen sich auch spezifische Unternehmenslösungen realisieren, die besonders die Arbeit von Teams unterstützen oder die Übersetzungsfunktionalität für beliebige andere Anwendungsprogramme verfügbar machen. So können beispielsweise fach- oder firmenspezifische Übersetzungen in zentralen Wörterbüchern und Archiven verwaltet und dadurch von vielen Mitarbeitern gleichzeitig genutzt werden. Die Übersetzungstechnologie von translate geht auf Forschungsarbeiten zurück, die seit 1989 von IBM vorangetrieben wurden und die 1995 zu dem Produkt "Personal Translator" führten, das 1996 durch den renommierten IST-Preis der Europäischen Union ausgezeichnet wurde. Vor fünf Jahren gründete das Entwicklerteam im Rahmen eines Management-Buyouts das Unternehmen Lingenio GmbH in Heidelberg (bis 2004 unter dem Namen linguatec Entwicklung & Services). Im Mai begann die Kooperation mit der bei Sprachlernsoftware führenden digital publishing AG, die die Vermarktung der Produktreihe translate übernommen hat. Als Word-Dokument: Pressemitteilung040701.doc |
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