Ausgabe 04/2005 |
Mit diesem Newsletter informiert Lingenio über Neuigkeiten zu Produkten und gibt praktische Hinweise zum Einsatz der Übersetzungssoftware translate und dem office wörterbuch.
Produkte
Im März 2005 haben digital publishing und Lingenio gemeinsam die neue Produktreihe office wörterbuch für Englisch und Französisch herausgebracht. Die neuen Wörterbücher zeichnen sich aus durch einen umfangreichen aktuellen Wortschatz von bis zu 480.000 Wörtern und Wendungen und detaillierten Informationen zu Morphologie, Grammatik und Semantik, die sehr übersichtlich präsentiert werden. Der Clou ist aber die in den Versionen office wörterbuch englisch pro und office wörterbuch französisch pro verwendete IntelliDict-Technologie, die von Lingenio erfunden wurde. IntelliDict ermöglicht die Berücksichtigung des Kontexts eines gesuchten Wortes und damit die automatische Bestimmung der jeweils passenden Übersetzung.
Einen Überblick über die neue Produktreihe finden Sie unter:
http://www.lingenio.de/Deutsch/Produkte/Woerterbuecher/office-woerterbuch-ueberblick.htm
Die IntelliDict-Technologie wird hier beschrieben:
http://www.lingenio.de/Deutsch/Sprachtechnologie/IntelliDict.htm
Praxis des Übersetzens
Unter dieser Rubrik geben wir Ihnen Hinweise, wie Sie schneller bessere Übersetzungsergebnisse mit translate erzielen können.
Im Februar veröffentlichte die Computerzeitschrift c't einen lesenswerten Beitrag zu diesem Thema, den Sie bei uns herunterladen können:
http://www.lingenio.de/Deutsch/Lingenio/Presse.htm
Auf unseren Webseiten finden eine Reihe weiterer Hinweise zum Übersetzen mit translate, z. B.
http://www.lingenio.de/Deutsch/Produkte/Uebersetzungssysteme/translate/optimal-uebersetzen.htm
In dieser Ausgabe des Newsletters soll auf zwei Punkte besonders hingewiesen werden, die immer wieder einer brauchbaren Übersetzung im Wege stehen: 1. Schreibfehler im Quelltext und 2. Zeilenumbrüche.
Schreibfehler im Quelltext
Schreibfehler können die korrekte sprachliche Analyse eines Satzes gründlich verhindern. Buchstabenfehler wie ein p anstelle eines o in Wprt lassen sich leicht finden, indem man translate nach unbekannten Wörtern suchen lässt oder indem man eine Rechtschreibprüfung (z. B. in Word) vornimmt. Schwieriger zu finden sind solche Fehler, die zu durchaus gültigen neuen Wörtern führen, wie in Er kauftest einen Hund. Hier werden Sie von Rechtschreibprüfprogrammen meist im Stich gelassen. translate zeigt in diesem Fall recht drastisch, dass es mit so einem Satz nichts anfangen kann; die Übersetzung lautet Purchase test unites him dog. oder aus Er kaufte einem Hund. wird He bought dog for one.
Es empfiehlt sich deshalb immer, bei "komischen" Übersetzungen zu überprüfen, ob im Quelltext nicht doch ein Schreibfehler vorliegt. Dann ist es oft am einfachsten, den Fehler zu korrigieren und den betreffenden Satz nochmals übersetzen zu lassen. In translate pro verwenden Sie dazu die Funktion Synchronisieren. Damit wird der Quellsatz und die passende Übersetzung markiert. Wenn Sie dann nach der Korrektur des Quellsatzes die Funktion Satz übersetzen verwenden, wird automatisch die alte Übersetzung durch die neue ersetzt.
Zeilenumbrüche
Zeilenumbrüche sind tückisch, da man sie 1. meistens nicht sieht und da sie 2. eine Übersetzung total unbrauchbar machen können. In Textverarbeitungs- und Mail-Programmen werden Zeilen meistens automatisch umgebrochen; man kann aber auch mit der Eingabetaste direkt eine Zeile beenden, d.h. einen Zeilenumbruch erzeugen. Der mit der Eingabetaste erzeugte Zeilenumbruch wird von Word und vielen anderen Programmen als "neuer Absatz" oder "Absatzmarke" verstanden. Deshalb sieht die Standardeinstellung von translate auch vor, dass ein Zeilenumbruch als Satzende verstanden wird. Das ist gut, um Überschriften und Aufzählungen, die oft nicht mit einem Satzzeichen enden, richtig zu übersetzen.
Leider gibt es auch Texte, bei denen jede Zeile mit einem Zeilenumbruch abgeschlossen wird, gleichgültig, ob ein Satz dort endet oder nicht. Das ist vor allem bei Mail-Programmen und manchen Browsern der Fall, wenn man dort Text über die Zwischenablage kopiert. Wenn Sie solche Texte in translate mit der Standardeinstellung übersetzen, bekommen Sie die Übersetzung von Satzfragmenten, und die Ergebnisse werden meist einfach unbrauchbar.
In der Oberfläche von translate gibt es - wie auch übrigens in Word - die mit dem Symbol ¶ gekennzeichnete Funktion Steuerzeichen anzeigen. Damit können Sie sehr schnell feststellen, wie Zeilenumbrüche in einem Text verwendet werden. Dann können Sie sich entscheiden, ob Sie die Option Zeilenumbruch als Satzende ausstellen, oder ob Sie den Text so verändern, dass Zeilenumbrüche nur noch am Ende eines Absatzes vorkommen. Das ist mühsamer, bringt aber oft die besseren Resultate, besonders, wenn Überschriften und Aufzählungen im Text vorkommen.
Hinweise
Mehr zu unseren Produkten und ihrer Verwendung erfahren Sie auf unserer Website http://www.lingenio.de und auf der Website unseres Partners http://www.digitalpublishing.de.
Wenn Sie allgemeine Fragen an uns haben, schicken Sie bitte eine E-Mail an info@lingenio.de oder rufen Sie uns an unter +49 (0) 62 21 9 05 60 10
Wenn Sie Hilfe bei der Verwendung unserer Produkte haben, schicken Sie bitte eine E-Mail an support@lingenio.de oder rufen Sie uns an unter +49 (0) 62 21 9 05 60 03
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